
Beim Wasserleitungsmuseum

Sogar das Museumsgebäude erzählt ein Stück Geschichte

Ein Ausstellungsstück im Museumsgebäude
Schon das Museumsgebäude kann ein Stück Geschichte erzählen. Der dreigeschossige, mit einem Schopfwalmdach versehene Bau stammt aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Tonnengewölbe, zwei Holzdecken mit reich verziertem Mitteltram und eine dekorative Stuckdecke geben Zeugnis vom einstigen Wohlstand. Bis 1838 war das Haus im Besitz der Hammerherren von Wildalpen. Danach kam das Haus in den Besitz des steiermärkischen Religionsfonds und schließlich zu den Österreichischen Bundesforsten als Wohnhaus des örtlichen Forstmeisters. Im Jahre 1980 erwarb die Stadt Wien (MA 31 Wasserwerke) dieses Objekt mit der Absicht - neben dem Wasserleitungsmuseum Kaiserbrunn /NÖ ein 2. Wasserleitungsmuseum einzurichten.
Heimatmuseum:
Das Heimatmuseum umfasst 4 Räume im Untergeschoss des ehemaligen Hammerherrenhauses. Einen Schwerpunkt dieser Ausstellung bildet die Innerberger Hauptgewerkschaft, welche zwischen 1625 und 1838 in Wildalpen eine namhafte Holzkohleerzeugung bzw. Eisenverarbeitung betrieb. Urkunden, Dokumente, Stiche, Bilder sowie Jahresverrechnungsbücher des Verwesamtes sind ausgestellt. Weiters bilden Modelle von Wasserrädern, eines Holzkohlemeilers, das prunkvolle, handgeschnitzte Schachspiel von Wildalpen sowie zahlreiche frühere Haus- und Wirtschaftsgeräte Ausstellungsinhalte.
Pfarrmuseum:
Als Zeichen der Verbundenheit der Stadt Wien mit dem Benediktinerstift Admont und der römisch katholischen Pfarre St. Barbara zu Wildalpen konnte in zwei Räumen ein Pfarrmuseum eingerichtet werden, in denen die Pfarrgeschichte von Wildalpen dokumentiert wird. Ein spätgotischer Armenseelenleuchter, kirchliche und liturgische Gegenstände, unter anderem mehrere Reliquienschreine, sehenswerte Hinterglasbilder, Messkleider und Krippen werden gezeigt.
Wasserleitungsmuseum:
Großformatige Fotos dokumentieren Arbeitsleistungen im Quellgebiet der II. Wiener Hochquellenwasserleitung. Wissenswertes über Geologie, Hydrologie sowie über Hygiene im Quellengebiet und den erforderlichen Wasserschutz wird dargestellt. Fauna und Flora des Hochschwabgebietes sowie die Arbeit in den Quellenschutzwäldern werden erklärt. Anhand von Originaldokumenten wird die historische Entwicklung der Wiener Wasserversorgung von der Römerzeit bis zur Eröffnung der I. Wiener Hochquellenwasserleitung nachvollzogen. Pläne, Bilder und Schriften veranschaulichen die großartige technische Leistung beim Bau der II. Wiener Hochquellenwasserleitung.
1. Mai bis 26. Oktober
MO - FR 10.00 - 12.00 u. 13.00 - 15.00 Uhr
SO und Feiertag: 10.00 - 12.00 Uhr
Gruppen (ab 10 Personen) sind jederzeit auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.
Erwachsene: EUR 2,50
Kinder: EUR 1,00 (bis 15 Jahre)
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Führungen sind nach Voranmeldung (auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten) möglich, bedürfen jedoch der Terminvereinbarung. Die Führung kostet einmal pro Guppe Euro 18,00.
Michaela Moser
Säusenbach 14
8924 Wildalpen
+43 (0)3636 / 45 13 18 71
+43 (0)3636 / 45 14 72 64 9
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